Festkommers 2018 – 50 Jahre KG Löstige Flägelskappen
Samstag, 05. Mai 2018 im Pfarrsaal in Sürth

Nicht nur, dass unsere KG Löstige Flägelskappe aus Anlaß ihres 50jährigen Bestehens bereits das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen stellte, mit Prinz Thomas Hedwig, Bauer Jürgen Pistono und Jungfrau Fritz Balzer. Jetzt hieß es, im 50. Jahr nach der Gründung durch Eddy Thelen, aus diesem festlichen Anlaß ein wirklich großes Fest zu feiern mit Gesang, vielen Reden sowie leckerem Essen und Trinken. Es war wirklich für alles gut gesorgt.

Die funkelnde Eintrittskarte zum Festkommers

Als erstes erfolgte um 12.30 Uhr die Begrüßung der anwesenden Gäste durch den Prinzen des Dreigestirns der Altgemeinde Rodenkirchen der Session 2017/2018, Thomas Hedwig, welcher bei seiner Eröffnungsrede auch etliche Gäste begrüssen konnte.

Thomas Hedwig, Prinz der Session 2017/18

Danach kam es bereits zum ersten Gesangsauftritt des heutigen Tages. Die Sopranistin Petra Labitzke, begleitet am Piano von Herrn Esser, trug u.a. das „Trinklied“ und „Funiculi, Funicula“, also ganz bekannte Opernmelodien, vor. Die Sängerin ist aus Sürth und bereits seit fünf Jahren Mitglied in unserer Karnevalsgesellschaft. Sie erhielt von den still lauschenden Besuchern begeisternden Beifall.

Die Sopranistin Petra Labitzke

 

 

 

Danach hielt dann der Ehrensenator Manfred Giesen den ersten Teil seiner Rede, die sich vorwiegend mit der Chronik unserer Gesellschaft befasste. Er ging noch einmal auf das Gründungsjahr 1968 zurück, auf den ersten Prinzen (nicht Dreigestirn) im Jahre 1970, Eddy Thelen und gedachte u.a. der Verstorbenen dieser Karnevalsgesellschaft. Drei Namen hob er dabei besonders hervor: den langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten der Ehrensenatoren, Karl-Heinz Borgis, den ehemaligen Präsidenten des Vereins Dr. Siegfried Esser und den im letzten Jahr verstorbenen Ehrensenator Hans Kerkmann, welcher auch sehr viel für Sürth und unseren Verein getan hat.

Ehrensenator Manfred Giesen

Jetzt konnten sich die Besucher auf den 2. Teil der Darbietungen von Petra Labitzke freuen. Diese trug jetzt, wieder unter tosendem Beifall, Operettenmelodien vor, u.a. aus der Fledermaus „Mein Herr Marcus“. Desweiteren sang sie zwei Partien aus weltbekannten Musicals, aus „Cats“ und aus „My fair Lady“!

Hiernach hielt dann Ehrensenator Manfred Giesen den zweiten Teil seiner auf die Chronik des Vereins bezogene Rede.

Die Sopranistin Petra Labitzke kam so gut bei den Besuchern dieses Festkommers an, dass auch jetzt bei ihrem anschliessenden 3. Teil alle wieder angestrengt hinhörten. Jetzt trug sie dem Publikum so weltbekannte Melodien vor, wie das „Halleluja“ und „Amacing Grace“!

Weil wir jetzt um 13.45 Uhr in der Mittagszeit angekommen waren, war es natürlich Zeit für das Essen und Thomas Hedwig gab eine Pause bekannt und eröffnete das kalt-warme Buffet. Es gab zwei Suppen und verschiedene belegte Brötchen und alle ließen es sich gut munden.

Nachdem sich alle entsprechend gestärkt hatten ging es dann weiter mit der Ehrung der Gründungsmitglieder Eddy Thelen und Manfred Köppe. Diese wurden mit ihren Ehefrauen zusammen auf die Bühne gerufen, mit Blumensträußen geehrt und die Herren Thelen und Köppe zu „Ehrenmitgliedern“ des Vereins ernannt.

Kurz danach sprach dann die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Sürth, Bettina Leitner, zu den Anwesenden, beglückwünschte den Verein zu seinem Jubiläum und rühmte vor allem auch den Bekanntheitsgrad der Sitzungen unseres Vereins.

Zwischendurch wurde dann aber auch noch, was wichtig war, die gesamte Küchenmannschaft, welche heute wieder einmal hervorragende Helferarbeit geleistet hat, vom amtierenden Prinzen Thomas Hedwig geehrt.

Jetzt kam es zum Finale des Auftrittes der Sängerin Petra Labitzke. Sie trug Melodien der 30er Jahre vor, wie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ und „bei mir bist Du schön“! Dann aber kam es zum Höhepunkt ihres Finales, indem sie richtiges „kölsches Liedgut“ vortrug und mit dem Lied „Unser Veedel“ das Publikum animierte, hier auch laut mitzusingen. Die anwesenden Damen und Herren unserer Gesellschaft sowie von allen anderen Karnevalsgesellschaften der Altgemeinde Rodenkirchen ließen es sich auch nicht nehmen, diesen Text alle gemeinschaftlich vorzutragen.

Noch einmal die wunderbare Petra Labitzke

 

 

 

Anstelle des leider verhinderten Bezirksbürgermeisters Mike Homann (Beerdigung) kam jetzt die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes nach vorne, begrüßte alle Anwesenden recht herzlich und sprach unserem Karnevalsverein ebenfalls ihre Glückwünsche sowie die der Stadt Köln aus.

Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes

J.P. Weber, „die Flitsch“

Danach wurde es dann richtig kölsch. Mit dem Auftritt von J.P. Weber, genannt „die Flitsch“ (weil er diese von dem Kölner Mundartredner Hans Süper geschenkt bekommen hat und darauf auch hervorragend spielt), bekam das Publikum nun auch einmal einige kölsche Witze geliefert und dann spielte er auch noch u.a. sein von ihm geschriebenes bekanntes Lied „Der letzte Wagen ist immer ein Kombi!“

Dies passte natürlich auch alles sehr gut in den Rahmen dieses festlichen Jubiläumsnachmittages.

 

Danach wurde es wieder einmal Zeit zum Aufstehen, evtl. Rauchen oder noch eine Kleinigkeit essen oder trinken, also machten wir noch einmal eine weitere Pause.

Danach war dann das Festkommitee der Altgemeinde Rodenkirchen an der Reihe. Ihr Präsident, Georg Wohlgram, trat auf die Bühne und beglückwünschte den Verein und sein Dreigestirn zum 50jährigen Jubiläum und natürlich auch zu dieser grandiosen Veranstaltung. In diesem Zusammenhang übergab er der Gesellschaft einen Wimpel zum Jubiläum, um diesen an die Vereinfahne zu hängen. Alle Präsidenten der anwesenden Vereine der Altgemeinde waren auch mittlerweile nach oben auf die Bühne gekommen und sprachen ihre Gratulationen aus.

Alle anwesenden Präsidenten der Vereine

Tino Selbach, der „Kölsche Tenor“

Jetzt kam es dann langsam zum Finale dieser Jubiläumsveranstaltung. Diese hatte mit Liedvorträgen einer Sopranistin begonnen und sollte demnach jetzt entsprechend mit dem Vortrag eines Tenors enden. Dies war niemand anders, als der „Kölsche Tenor“, Tino Selbach, den das anwesende Publikum natürlich bereits von früheren Auftritten her kannte. Mit seiner tollen Tenorstimme vorgetragen, kamen seine kölschen Lieder hier ebenfalls, wie alles andere, sehr gut an.

Unter anderem natürlich auch das Lied aller Kölner „Ich ben ene kölsche Jung“!

 

Und hier jetzt auch noch einmal so kurz vor dem Ende ein Bild vom Publikum, denen dieser tolle Festkommers, wie man erkennen kann, ausgesprochen viel Freude bereitet hat.

Im Anschluß daran noch ein Foto von unserer Vereinsfahne mit dem Wimpel vom FK für unser Jubiläum!

Damit war gegen 17.00 Uhr der Festkommers offiziell beendet, woran sich seine Besucher sicher noch lange Jahre erinnern werden. Aber es gingen natürlich noch nicht alle nach Hause, sondern hielten sich im Foyer und an der Theke auf, um miteinander noch kölsch zu reden sowie auch Kölsch zu trinken!

Bericht und Fotos: Heinz-Werner Taxacher, Ehrensenator der KG


Hier noch einmal alle Fotos zum Durchklicken oder als Diashow: