Gut zwei Monate nach unserer traditionellen Karnevals-Eröffnung am 17. Januar 2019 mit Ordens-appell in der KRONE in Sürth folgt jetzt im Januar 2020 unser beliebtes und wie immer super gut besuchtes Sitzungs-Wochenende.

Los ging es, wie immer, als erstes mit der KINDERSITZUNG am Donnerstag. Nach Feststellung des Kassierers der Veranstaltung, Sebastian Pschalek, besuchten genau 538 zahlende Besucher dieses Event. Auf diese Besucherzahl können die löstigen Flägelskappen stolz sein.

Als erstes erfolgte der Aufmarsch des Sitzungspräsidenten Thomas Hedwig mit seinen Begleitern und Begleiterinnen. Thomas (im Jubiläumsjahr der KG Prinz im Dreigestirn der Altgemeinde) be-grüßte alle Anwesenden und kündigte ein tolles Sitzungs-Programm an.

Es ging dann auch gleich los mit der „Tanzgruppe der Kapelle Jonge“, die dem begeisterten Publi-kum ihre artitistischen und akrobatischen tänzerischen Leistungen darboten. Dafür erhielten sie natürlich auch großen Beifall. Ganz zum Schluß ihres Auftrittes absolvierten sie mit Kindern aus dem Publikum gemeinsam den „Stippe Föttche Rock’ n Roll“.

Dann folgte sogleich das Spiel „Mohrenkopf-Wettessen“. Dieses die Kinder sehr amüsierendes Spiel wurde in zwei Altersklassen eingeteilt. In jeder Altersklasse wurden dann anschließend die entsprechenden Sieger/innen prämiert, was den PÄNZ offensichtlich viel Spaß bereitete.

Dann kam traditionell eine Clown- und Zauberschau mit „Astro Aladino“, einem Zauberer aus un-serem Veedel in Sürth. Was er den Kindern darbot, wurde von denen mit großen Augen und Staunen wahrgenommen. Er ist aber nicht nur ein professioneller Zauberkünstler, er baute in seinen Auftritt im zweiten Teil auch seine Show mit einer sprechenden und blödsinnigen Puppe ein, was natürlich Begeisterungsstüme bei dem gesamten Publikum auslöste.

Jetzt war es endlich an der Zeit, das Spiel „Die Reise nach Sürth“ nach dem bekannten Kinderspiel (die Reise nach Jerusalem) zu beginnen. Aufgrund der vielen Teilnehmer/innen dauerte dieses all-seits beliebte Spiel fast eine ganze Stunde und schließlich wurden dann auch hier die Sieger mit den entsprechenden Geschenken belohnt.

Jetzt war es an der Zeit für Musik. Die „Pia-Nino-Band“ hatte ihren Auftritt. Coole Kindermusik für Kinder und Eltern. Eine Kinderband die live für Stimmung sorgt auf unserer Kindersitzung. Gewinner von mehreren Kinderliederpreisen und deutschlandweite Konzerte: die Pia-Nino-Band begeistert mit ihren Kindermusik-Shows ihre kleinen und großen Zuhörer. Fröhliche, moderne Musik mit lustigen und frechen Texten bringen die sympathischen Musiker mit viel Witz, Charme und Power auf die Bühne. Die Kinder sind von Anfang bis Ende der Show durch Bewegung, Tanz und Mitsingen immer voll dabei.

Jetzt fehlte als Höhepunkt der Kindersitzung nur noch eins: Das „Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen“. Deshalb zogen Prinz Stephan I., Bauer Lutz und Jungfrau Chrissi mit ihrer Be-gleitung in das Zelt ein und auf die Bühne. Hier zeigten sie sich den Kinden und ihren begleitenden Erwachsenen in vollem Ornat, tanzten umher und sprachen zu ihnen. Das war sicherlich ein würdi-ger Abschluß dieser immer wieder so beliebten Kindersitzung der Löstigen Flägelskappen SÜRTH


Ausverkauftes Haus, eine Bombenstimmung, auftretende Spitzenkräfte, das sind seit vielen Jahren die Garanten unserer Sürther Mädcher-Sitzungen. Und so war es natürlich azch wieder in diesem Jahr. Am Freitagnachmittag startete die erste der beiden ausverkauften Mädchersitzungen im Festzelt auf dem beheizten Marktplatz.

Nachdem Sitzungspräsident Hubert Koch mit seinem Damen-Elferrat auf die Bühne gezogen war, kündigte er den Besuchern gleich als erstes den Auftritt des Dreigestirns der Altgemeinde Roden-kirchen mit großer Begleitung an. So lernten die Damen gleich diese drei wichtigen Herren des Ro-denkirchener Karneval hier in Sürth kennen. Dies sind: Prinz Stephan I. (Stephan Albrecht), Bauer Lutz (Lutz Schmiedel) und Jungfrau Chrissi (Dr. Christian Buchmüller). Sie wurden dem Publikum vorgestellt von Joachim Schönenborn, dem Vizepräsidenten des Festkomitees Rodenkirchener Karneval. Außerdem wurde noch genannt die wichtigste Person in diesem Zusammenhang, der Prinzenführer Wilfried Widdig. Dann kam auch schon Prinz Stephan I ans Mikrofon, begrüßte die Gäste im Zelt und verkündete das Motto seines Dreigestirns:

„Met Klein un Gross, met Jung un Alt, fiere mer hück d’r Karneval

Drum losst uns danze, höppe, springe, zesamme unsere Leedscher singe.

Un sin mer och nit all vum kölsche Blod, de Hauptsaach es, et Hätz es jot.“

Getreu diesem Motto stimmte die Kapelle jetzt auch verschiedene Karnevals-Leedcher an, wobei die drei vom Trifolium, aber auch das gesamte Publikum kräftig mitgesungen haben. Das Dreige-stirn mischte sich dann auch unter die närrischen Weiber und sang und tanzte dort kräftig mit diesen zusammen.

Jetzt zog eine aus unserem Veedel und auch in ganz Köln auf den großen Bühnen bekannte Band ein, die „DOMSTÜRMER“. Unter ihrem Frontmann und Sänger Micky Nauber begeisterten sie das Publikum mit ihren bekannten Karnevalsliedern (darunter auch bereits zwei ganz neue). Das führte dazu, dass die Mädcher kräftig mitfeierten, auf den Tischen tanzten und vor Freude laut kreischten.

Gleich darauf kam es zu einem für alle Wiever hier im Saal zu einem der ersten Höhepunkte. Die „STATTGARDE COLONIA“ zog mit insgesamt 110 Mitwirkenden in den Saal und auf die Bühne.Sie kamen in drei verschiedenen Gruppen. Zunächst spielte die „Bordkapelle“ auf, so dass die Zuschauerinnen mitsingen und mitschunkeln konnten. Danach folgte der „Shanty-Chor“ mit seinen Gesängen und schließlich kam dann die Gruppe der Tänzer auf die Bühne, die mit ihrer Akrobatik und Artistik wirklich das Beste gaben, was alle von ihnen erwartet haben. Jetzt war der Saal mit seinen fast 900 Frauen kaum noch zu halten. Sie schrien laut, klatschen und tanzten dabei auf den Tischen und Stühlen.

Als nächstes gab es dann eine Gesangsdarbietung von dem durch Funk und Fernsehen bekannten Entertainer „BERND STELTER“. Der nahm, wie immer in seinen Vorträgen, die Politiker aufs Korn. In diesem Jahr waren Donald Trump und Boris Johnson an der Reihe. Es war eine sehr ge-lungene teils karnevalistische, teils politische Rede, welche alle Mädcher im Saal mit ganz viel Beifall beehrten.

Dann war mal wieder eine Band an der Reihe. Die Musikgruppe „MILJÖ“ kam auf die Bühne. Miljö ist eine deutsche Band aus Köln. Die fünfköpfige Band spielt hauptsächlich Kölschrock und ist im Kölner Karneval aktiv. Sie sangen unter anderem: „Su lang die Leechter noch brenne“ und „Kölsch statt Käsch“, was bei dem Publikum natürlich auch wieder gut ankam.

Jetzt verkündete der Sitzungspräsident Hubert Koch eine 20minütige PAUSE, damit alle Besucher mal was essen und evtl. auch zur Toilette gehen konnten.

Auch nach der Pause hatten die Mädels wieder ein offenes Ohr. „ACHNES KALULKE“ kündigte sich an. . Mit ihrem gewohnt keckem und bissigem Humor brachte sie das Zelt nocheinmal so richtig in Stimmung. Eine fantistische Darbietung, bei der wirklich kein Auge trocken blieb.

Die Stimmung kühlte nicht ab, ab nun die „KLÜNGELKÖPP“ die Bühne betraten. Sie brachten mit ihren Erfolgshits „Bella Cioa“ und „Jedäuf met 4711“ das Zelt gleich wieder zum Beben.

Als weiteres Highlight folgten „BRINGS“ – und jetzt gab es kein Halten mehr. Die Mädels tobten. Bei ihrem neuen Titel „Sünderlein“, sowie bei „Polka, Polka, Polka“ und „Jeck Yeah“ gaben die Damen alles.

Die Tanzgruppe „BLAUE JUNGS“ der KG Lövenicher Neustädter, wurde ebenso gefeiert, wie die Künstler zuvor. Ihre Leistung wurde mit donnerndem Applaus belohnt.

Den Abschluß dieses Sitzungstages machte die Gruppe „HANAK“. Die Band mit ihrem Sänger Micha Hirsch ließen noch einmal Kölschrock ertönen. Wer von den Damen noch gut bei Puste und Stimme war, rockte auch hier mit. Der Titel „Haifischzahn“ war natürlich ein „Muß“.

Abschließend ist zu sagen : „Es war wieder einmal sehr wunderschön“.

Hunderte von Mädels, mal jünger – mal älter, lachten, sagen, tanzten und feierten friedlich zusammen.

Könnte es doch immer so sein……………………


Und natürlich ging es am Samstag dann direkt weiter mit unserem fulminanten Karnevals-wochenende nämlich der beliebten und bekannten Prunk- und Kostümsitzung. Sie war nicht ganz ausverkauft, wie die beiden Mädchersitzungen, aber auch sehr gut besucht, so dass nur wenige freie Sitzplätze zu sehen waren.

Los ging es mit dem Einzug des Elferrates unter seinem Sitzungspräsidenten Hubert Koch sowie dem ReiterKorps Jan von Werth vun 1925 e.V. mit ihrem Paar „Jan un Griet“ in diesem Jahr gestellt von Dirk und Jackie Kenntner. Die zeigten natürlich oben auf der Bühne noch einige tra-ditionelle Tänze, vor allem auch das Tanzpaar Britta Schwadorf und Florian Braun. Damit war jetzt das Eis gebrochen und die Stimmung bereits auf einem Höhepunkt.

Dies sollte aber beim nächsten Auftritt noch besser werden, denn das Publikum erlebte jetzt „Die jungen Trompeter“.Es handelt sich hierbei um zwei Brüder, zwei Allround-Talente, deren Musik ganz einfach begeistert. Die Brüder Markus und Peter Rey spielten karnevalistische Mudik zum Mitsingen und Mitschunkeln und mischten sich dabei unter die Zeltbesucher und standen auf den Tischen und bliesen auf ihren Trompeten.

Jetzt war es Zeit für die erste Büttenrede des Abens. Herein kam Volker Weininger als der „Sitzungspräsident“. Was er da oben als betrunkener und ständig trinkender (während seiner Rede sieben Glas Kölsch) Karnevalist darbot, das war schon mehr als nur Spitzenklasse. Seit 2012 mischt Volker Weininger in seiner Type als „Der Sitzungspräsident“ im Kölner Karneval mit und ist dort auch regelmäßig in der ARD-Fernsehsitzung zu sehen. 2019 erfüllt sich Volker dann einen langgehegten Wunsch und gönnt seinem Sitzungspräsidenten endlich ein abendfüllendes Programm.

Danach gab es einen ganz besonderen Augenschmaus für das Saalpublikum, die „Showtanzgruppe HIGH ENERGY“aus dem kleinen Ort Billig in der Eifel. Die mehrfachen Deutschen Meister im Showtanz zeigten solch artistische und akrobatische Höchstleistungen, dass das Publikum über-haupt nicht mehr aufhören wollte, begeistert zu klatschen. Und so kam es dann auch, was kommen mußte, Sitzungpräsident Hubert Koch ließ im Saal dafür die erste RAKETE des Abends abbrennen.

Eine weitere Musik- und Rede-Darbietung folgte, mit J.P. Weber an der Flitsch (er hat sie geschenkt bekommen von seinem Freund Hans Süper, erlebte das Publikum einen Vortragskünstler,

der Solo-Auftritt von Jörg Paul Weber gleicht einer musikalischen Zeitreise durch Köln. Mit dem nötigen Humor, bringt er seinem Publikum kölsches Liedergut nahe und spielt zudem seine eigen komponierten Songs, wsie z.B. „Der letzte Wage es immer ne Kombi“.

Nach der nun folgenden zwanzigminütigen Pause gin es dann auch wieder sofort weiter mit der Musikgruppe „HANAK“. Hanak ist eine deutsche Rockband aus dem Raum Köln, die vorwiegend auf Kölsch singt. Sie wurde 2008 gegründet und bekannt mit Karnevalshits wie Haifischzahn, der offiziellen Hymne der Kölner Haie oder der Single Veedel. Diese Gruppe kam insbesondere bei den jüngeren Zeltbesuchern sehr gut an.

Die Tanzgruppe, welche jetzt folgte, „die blauen Jungs“ von der Karnevalsgesellschaft Löve-nicher Neustädter ist eine der ältesten in Köln. Das Tanzkorps Blaue Jungs steht seit nunmehr über 66 Jahren mit knapp 40 Jungs und Mädels auf den Bühnen in Köln und dem Kölner Umland. Mit akrobatischen Einlagen, zahlreichen raffinierten Hebefiguren und immer neuen Choreografien, abwechslungsreichen Bildern zu klassischen und aktuellen kölschen Liedern, verzaubert das Tanzkorps Blaue Jungs die Gäste.

Gerne zeigt das Tanzkorps Blaue Jungs sein können mit Begleitung unserer Saalkapelle. Dann spürt das gesamte Publikum die Faszination von „handgemachtem“ Fasteleer.

Zu später Stunde kam dann noch einmal eine Rede- und Gesangsdarbietung auf die Bühne. Mit dem allseits aus Funk und Fernsehen bekannten BERND STELTER kam dann ein Künstler auf das Podium,der mal wieder einen Höhepunkt des Abends darbot. Mit seinen humoristischen und politisch ausgeschmückten Einlagen begeisterte er das Publikum und so merkte ein jeder, wie gut und wichtig es war, dass dieser Künstler an diesem Sitzungswochende zu allen drei Veranstaltungen eingeladen war.

Das war allerdings noch nicht der letzte Höhepunkte des Abends. Jetzt folgte der Einmarsch des Dreigestirns der Altgemeinde Rodenkirchen mit großer Begleitung. Vorgestellt vom Ehrenpräsidenten des Rodenkirchener Festkomitees Hucky (Huckelmann) präsentierten sie sich ähnlich wie am Tag vorher bei der ersten MädcherSitzung.

Als dann auch noch die Abschluss-Nummer des heutigen Abends, die beliebte und bekannte Kölner Sängerin MARITA KÖLLNER auftrat und schließlich zum Dreigestirn auf die Bühne ging, um mit ihnen und dem gesamten Publikum gemeinsam zu singen und schunkeln, da ging dieser absolut ful-minante Abend als die dritte Wochenendsitzung einem für das Publikum supertollen Ende entgegen und alle konnten auch hier wieder sagen, was sie zu diesem Eintrittspreis in in Süth geboten beka-men, das ist in den großen Kölner Veranstaltungen für mehr Eintrittsgeld auch nicht besser!

Zum Abschluß sollte aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass die Saalkapelle „Sound-Express“ aus Köln mit ihrem Leiter Manfred Krombach dem Saalpublikum den ganzen Abend lang viel Freude bereitet hat!


Die jetzt noch ausstehende Damensitzung am Sonntag, 26.01.2020 verspricht vom angekündigten Programm her die bombastischste aller Veranstaltungen dieses Wochenendes zu werden. Mal ab-warten, ob das dann auch wirklich so eintrifft.

Es beginnt mit dem Einmarsch des Damenelferrates um Punkt 15:25 Uhr mit ihrem Sitzungspräsi-denten Hubert Koch, begleitet von der Saalkapelle. Oben angekommen, begrüßt Hubert Koch die Besucherinnen im ausverkauften gut beheizten Zelt. Und sofort wird auch als Eisbrecher die erste Nummer angekündigt, nämlich die Musikgruppe„RÄUBER“. Die Räuber, auch De Räuber, ist eine Mundart-Band mit Wurzeln im Kölner Karneval. Ihr Repertoire besteht zum größten Teil aus Liedern in kölscher Sprache, einige sind aber auch in Hochdeutsch. Mit vielen Lieder, u.a. „Ohne Dich schlof ich hüch Naach nit en“ begeisterten sie direkt am Anfang die Mädcher hier im Zelt. Als dann am Ende ihres Vortrags auch noch das bekannteste aller ihrer Lieder „Denn wenn es Trömmelche jeit“, erklang, welches ja auch im Müngersdorfer Stadion bei FC-Toren immer gespielt wird, da war der Saal kaum noch zu halten, so kreischten und hüpften die meisten aller Wiever.

Die nächste Programmnummer stellte dann hier im Saal, in welchem bereits jetzt eine tolle Stim-mung herrschte, die Jugend- und Kindertanzgruppe „DE HÖPPEMÖTZJER e.V.“ dar. “Wie die Funke met ihrem Stippeföttche, su danze mer met de Beincher un de Höftjer; mer sprenge vun einer Bühn op en and´re Bühn un maache üch dann all jet Freud.” Mit dieser Mission ist die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ seit bereits 50 Jahren auf den Kölner Bühnen und weit darüber hinaus existent und bekannt.

Als erster Höhepunkt des Abends wurde vom Sitzungspräsidenten das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchenangekündigt. Diese marschierten dann mit ganz großem Gefolge unter dem Jubel des Saalpublikums auf die Bühne. Hier wurden sie vom Vizepräsidenten des Festkomitees Roden-kirchener Karneval, Joachim Schönenberg vorgestellt. Dann gab Prinz Stephan I das Motto bekannt und anschließend mischten sich die Drei vom Trifolium unter die Damen im Saal, um mit ihnen ge-meinsam zu singen und zu tanzen.

Jetzt warteten alle im Saal auf die erste Rede, die von keinem andern als „GUIDO CANTZ“ gehal-ten wurde. Der durch Film, Funk und Fernsehen allen sehr bekannte Künstler trug dann wieder seine Witze vor, wobei es immer wieder tosenden Beifall gab. Guido ist deutscher Fernsehmodera-tor, Komiker und auch Buchautor. Seit 1991 tritt Cantz, zunächst als „Mann für alle Fälle“, als Redner im Kölner Karneval auf und absolviert dort bis zu 250 Auftritte pro Session. Im TV ist er vor allem durch die Fernsehsendung „Verstehen Sie Spaß“ sehr beliebt.

Als nächstes war dann jetzt mal Musik an der Reihe. Die Musikgruppe „BRASS ON SPASS“ kam auf das Podium. Das ist die Eschweiler Stimmungsband. Das sind 20 leidenschaftliche Musiker, die unsere Veranstaltung im Zelt auf eine neue Ebene heben. Bereits seit 1986 bieten sie mit Big-Band-Besetzung und dem Einsatz von Brass-Elementen begeisternde, stimmungsvolle Musik für viele Anlässe wie unter anderem auch auf unserer Damensitzung.

Es gab danach eine zwanzigminütige Pause zum Essen, Rauchen und zur Toilettenbenutzung. Nach dieser Pause kam der nächste durch Film, Funk und TV sehr bekannte Künstler, „Bernd Stelter“ auf die Bühne. Bernd Stelter ist ein Karnevalist, Fernseh-Comedian, -Moderator und Schriftsteller. Was soll man eigentlich mehr noch zu ihm sagen. Die Figur des „Werbefachmanns“ machte ihn im Kölner Sitzungskarneval populär. Beliebt wurden auch seine Lieder wie Ober, Zack ein Helles (Parodie auf den Hit Living Next Door to Alice der englischen Popgruppe Smokie), Ich hab drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär, Im nächsten Leben werd’ ich lieber ein Kaninchen oder Ma-hat-ma.

Nun kam zur Abwechslung mal wieder eine Tanzgruppe auf die Bühne. Die „BLAUE JUNGS KÖLN“, die bereits gestern bei uns aufgetreten waren, zeigten ihre tänzerischen und artistischen Qualitäten.

Was jetzt in den letzten drei Nummern des Abends das Publikum erwartete, dass konnte sich eigent-lich niemand im Saal vorstellen und so etwas wird auch wohl kaum bei einer Veranstaltung der gro-ßen Gesellschaften in KÖLN vorkommen. Es kamen jetzt drei der besten Musikgruppen des Kölner Karnevals hintereinander auf die Bühne und begeisterten die Mädcher im Saal vollauf.

Zunächst erlebte das Publikum die „DOMSTÜRMER“ mit Sänger und Frontmann Micky Nauber. Danach kam dann sogleich die Musikgruppe „BRINGS“ mit u.a. Peter und Stefan Brings auf das Podium und dann auch sofort hinterher „DE HÖHNER“ mit ihrem Sänger und Frontmann Henning Krautmacher. Wie das Zelt in diesen letzten fast 100 Minuten bebte unter den kreischen-den und stampfenden Frauen, unter der stimmungsvollen und lauten Musik dieser drei Musikbands, das kann eigentlich nur der jemand anderem weiter erzählen, der es auch selbst vor Ort hier miter-lebt hat. Es war einfach der pure Wahnsinn im Karneval in einem „VEEDEL“ en Kölle! Um es einmal mit den Worten von CAT BALOU zu sagen: Et jit nur Ei Woot, dat sage künnt, wat ich fööl, wenn ich an unsere Mädchersitzung denk: Danke, danke, danke…….und das gleich 1.000 mal……….

Es war immerhin ein wahres ganz tolles Sitzungswochenende mit fast 3.000 feiernden JECKEN !


Text: Werner Taxacher und Elke Wieczorek-Hughes

Fotos: Ellie Wijmann und Werner Taxacher


Hier einige schöne Eindrücke von allen vier Sitzungen:

 


Kindersitzung am Donnerstag

Mädchersitzung am Freitag

Kostümsitzung am Samstag

Mädchersitzung am Sonntag